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Direktionsreform - Organisation der Kantonsverwaltung angepasst

2019-12-27 07:02:00
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Quelle: Kanton Bern

Auf den 1. Januar 2020 wird die Organisation der bernischen Kantonsverwaltung angepasst, wie der Kanton Bern schreibt.

Drei Ämter wechseln die Direktion, sechs Direktionen und mehrere Ämter den Namen. Zwei Ämter werden aufgeteilt.

Betroffen seien insgesamt rund 300 Mitarbeitende. An die 50 Personen wechseln den Arbeitsplatz.

Von der Direktionsreform betroffen seien vor allem die vier heutigen Direktionen Volkswirtschaft, Justiz, Gemeinde und Kirchen, Gesundheit und Fürsorge sowie Bau, Verkehr und Energie. Hier finden gezielte Aufgabenverschiebungen statt.Gestärkt werde die heutige Volkswirtschaftsdirektion, die zur Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion erweitert wird.

Zwei Ämter, das Amt für Umweltkoordination und Energie und das Kantonale Laboratorium, wechseln von der heutigen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion bzw. der Gesundheits- und Fürsorgedirektion zur neuen Direktion.

Damit werden zusätzliche umweltbezogene Themen in der WEU ergänzt.In der neuen Direktion für Inneres und Justiz werden die raumbezogenen Aufgaben konzentriert. Deshalb wechselt das heute in der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion angesiedelte Amt für Geoinformation zu dieser Direktion.

Ab Mitte des kommenden Jahres sei zudem die neue Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion für alle Belange der Asyl- und Flüchtlingssozialhilfe zuständig. Heute sei diese Aufgabe auf zwei Direktionen aufgeteilt.Sechs der sieben Direktionen treten ab dem 1. Januar 2020 unter neuem Namen auf.

Auch mehrere Ämter erhalten neue Namen, zwei Ämter der neuen Direktion für Wirtschaft, Energie und Umwelt werden aufgeteilt. Für die Projektarbeiten und für die Umsetzung der Massnahmen habe der Grosse Rat in der Wintersession einen Kredit von rund 5,4 Millionen Franken genehmigt.

Von den rund 12`000 Mitarbeitenden des Kantons seien rund 300 Personen direkt von den Veränderungen betroffen. Rund 50 Personen wechseln den Arbeitsplatz.Gleichzeitig mit der Direktionsreform treten die überarbeiteten Gestaltungsrichtlinien in Kraft.

Sie regeln das einheitliche Erscheinungsbild des Kantons. Die aus dem Jahr 1992 stammenden Gestaltungsrichtlinien wurden den heutigen Kommunikationsbedürfnissen angepasst und präzisiert.Der Regierungsrat habe zu Beginn der Legislatur 2014–2018 die Frage nach einer Reform der über 20-jährigen Organisation der kantonalen Direktionen geprüft.

Im März 2016 überwies der Grosse Rat eine Motion, die eine Direktionsreform forderte. Die Projektarbeiten wurden Anfang Mai 2016 gestartet.

Im Juli 2018 habe die neue Regierung die Stossrichtung der Reform bestätigt. In der Sommersession 2019 habe der Grosse Rat die gesetzliche Grundlage genehmigt und in der Herbstsession 2019 auch das entsprechende Dekret, in dem die Aufgaben der Direktionen und der Staatskanzlei definiert sind..

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