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Online-Spaziergang zu Berns Skulpturen und Denkmälern

2020-01-10 10:32:01
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Quelle: Stadt Bern

Kunst im öffentlichen Raum ist in der Stadt Bern so alltäglich, dass sie gerne übersehen wird, wie die Stadt Bern berichtet.

Ein neues Online-Angebot der Stadt Bern führt deshalb zu den fast 300 bedeutendsten historischen und zeitgenössischen Kunstwerken: Skulpturen und Denkmäler, Fassadenschmuck und Grabkunst. Das Angebot steht im Zusammenhang mit einer Inventarisierung aller Kunstwerke im öffentlichen Raum.

So sollen die Werke ins Licht der Öffentlichkeit rücken und der Bestand und Unterhalt dieser wertvollen Kulturgüter gesichert werden. Die sechs virtuellen Spaziergänge werden im Februar 2020 auch gedruckt als Büchlein erscheinen.Die neuen «Kunst StadtBern Spaziergänge» führen zu Berns rund 300 bedeutendsten Kunstwerken im öffentlichen Raum und vermitteln dabei viel Wissenswertes zu den Werken, ihren Hintergründen und ihren Autorinnen und Autoren.

Die vorgestellten Skulpturen und Denkmäler, Fassadenverzierungen und Grabmäler seien zum grossen Teil im Eigentum der Stadt Bern. Viele gehören aber auch dem Kanton, dem Bund, der Burgergemeinde, Kirchgemeinden, Wohngenossenschaften oder anderen Privaten.

Dabei zeigt sich auch: Künstlerinnen seien im öffentlichen Raum noch deutlich untervertreten.Die «Kunst StadtBern Spaziergänge» führen – online oder zu Fuss – in verschiedene Stadtteile Berns. So führt einer der Spaziergang von der Grossen Schanze durch die Länggasse zum Bremgartenfriedhof.

Ein anderer Spaziergang quert vom Kirchenfeld aus die Innenstadt bis zum Kornhaus. Ein dritter erkundet die Lorraine und die Obere Altstadt, während der längste Spaziergang vom Münsterportal via Rosengarten bis zum Schosshaldenfriedhof führt.

Die Spaziergänge in Bümpliz und Bethlehem wurden bereits im August online veröffentlicht: zum 100-jährigen Jubiläum der Fusion von Bern und Bümpliz.Die «Kunst StadtBern Spaziergänge» stehen in Zusammenhang mit einer umfassenden Inventarisierung der Kunst im öffentlichen Raum. Zur Inventarisierung sind vier Zivildienstleistende im Sommer 2017 jede Strasse und jeden Weg auf dem Stadtgebiet abgeschritten.

Sie erfassten alles, was sich möglicherweise für Kunst halten liesse. Jeder der vier habe in zwei Monaten über 2000 Kilometer zurückgelegt.

Diesen Fundus habe die externe Projektleitung - Renée Magaña, Martin Möll und Konrad Tobler - als Grundlage für ein umfassendes Verzeichnis gesichtet. Eine Auswahl davon lasse sich nun mit den neuen kleinen Kunstführern kennenlernen.

Diese werden am 22. Februar auch in Form von gedruckten Broschüren erscheinen.Für die Online-Spaziergänge entwickelte das GIS-Kompetenzzentrum von Geoinformation Stadt Bern aus der nüchternen Datenbank ein sogenanntes «Storymapping». Dieses verknüpft dynamisch die inhaltlichen Informationen zu den Werken mit deren Standort im Stadtplan und schlägt auch eine Wegroute vor.

Viele der Kunstwerke dokumentierte der Berner Fotograf David Aebi; der Kulturjournalist Konrad Tobler versah die Einträge mit kunsthistorischen Informationen und Anekdoten..

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