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Ein neues Zentrum im Westen von Bern

2020-01-13 11:02:02
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Quelle: Stadt Bern

Energie Wasser Bern (ewb) und die BLS wollen das ewb/BLS-Areal im Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen gemeinsam mit der Stadt Bern entwickeln, wie die Stadt Bern mitteilt.

Dabei solle ein lebendiger, gemischt genutzter und optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossener Quartierbaustein entstehen. Im Frühjahr 2020 werde der Studienauftrag zur Arealentwicklung lanciert.Das Areal befindet sich im Kern des kantonalen Premium Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen.

Es liegt zwischen dem Freibad Weyermannshaus und dem Europaplatz, sei heute umzäunt und werde von den beiden Grundeigentümerinnen, ewb und BLS, vorwiegend gewerblich genutzt.Zukünftig solle das Areal ein dichter, lebendiger und durchlässiger Quartierbaustein werden. Büro- und Wohnnutzungen sowie öffentlich zugängliche Erdgeschosse mit Dienstleistungsangeboten sollen das Areal beleben.

Der geplante neue Hauptsitz von Energie Wasser Bern sei ebenfalls Teil dieser neuen Arbeits- und Lebenswelt, inklusive der gewerblich-betrieblichen Tätigkeiten von ewb, die auch zukünftig auf dem Areal Platz haben sollen. Der BLS-Baudienststützpunkt, der sich heute östlich des Autobahnviadukts befindet, werde ins Weissenbühl verlegt.

Dadurch entsteht Raum für einen weiteren Neubau mit breitem Nutzungsmix, welcher das Areal im Nordosten abschliessen wird.Das Areal solle ein wichtiges Scharnier zwischen dem Europaplatz und den weiteren Entwicklungsarealen im ESP Ausserholligen werden. Damit fügt es sich optimal in die dynamische Entwicklung im Umfeld ein (Überbauung Weyermannshaus West, Sanierung Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus und Volksschule Stöckacker, Campus der Berner Fachhochschule u.a.).

Zentrale Elemente der geplanten Entwicklung seien die Öffnung des Areals sowie neue Wege für den Fuss- und Veloverkehr. Zudem prüft die BLS die Verschiebung der Haltestelle Stöckacker nach Osten Richtung Stadtzentrum.

Das würde direkte Umsteigebeziehungen zwischen allen drei Bahnstationen um den Europaplatz ermöglichen, der so zu einem Mobilitätshub aufgewertet würde. Damit würde die heute bereits gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr noch einmal deutlich verbessert.Im Rahmen einer Testplanung und eines anschliessenden Vertiefungsstudiums haben die Planungspartnerinnen gemeinsam mit Fachleuten die städtebauliche Vision für das Areal entwickelt.

Diese besteht aus einem Hochhauscluster mit drei in der Höhe abgestuften Hochbauten westlich des Autobahnviadukts und einem Neubau östlich des Viadukts, der sich in der Höhe am angrenzenden Quartier ausrichtet. Gleichzeitig haben die Stadt Bern und die Grundeigentümerinnen die künftigen Spielregeln für die Arealentwicklung in einer Charta festgehalten.Im Frühjahr 2020 werde ein zweistufiger Studienauftrag ausgeschrieben, der sich an Planungsteams, Totalunternehmen und Bauträger (wie Investoren oder Genossenschaften) richtet.

In der ersten Phase werde die städtebauliche und architektonische Gestaltung des Gesamtareals festgelegt. In der zweiten Phase werde das Richtprojekt für das Baufeld mit dem neuen Unternehmenshauptsitz von Energie Wasser Bern erarbeitet.

In dieser Phase werden auch die Grundlagen für die Entwicklung der beiden weiteren Baufelder gelegt, die im Baurecht an private oder genossenschaftliche Bauträger abgegeben werden sollen. Ziel von Energie Wasser Bern ist, den neuen Hauptsitz Ende 2024 beziehen zu können.

Der Teilbereich BLS werde in einem weiteren Qualitätssicherungsverfahren konkretisiert werden.Um das Entwicklungsvorhaben umsetzen zu können, muss das Areal umgezont werden. Deshalb erarbeitet die Stadt Bern parallel zum Studienauftrag eine Überbauungsordnung.

Diese werde voraussichtlich Anfang 2022 der Stadtberner Stimmbevölkerung zur Abstimmung vorgelegt.Energie Wasser Bern sei ein selbständiges, öffentlich-rechtliches Unternehmen der Stadt Bern und eines der fünf grössten städtischen Energieversorgungsunternehmen der Schweiz. Zu den Kunden zählen rund 70‘000 Haushalte, 8‘000 kleine und mittlere Unternehmen sowie 100 Grosskunden.

Das Unterneh­men stellt die Versorgung der Stadt Bern und der umliegenden Gemeinden mit Strom, Erdgas, Biogas und Wasser sicher, verwertet den Abfall zu Energie, bietet Dienstleistungen im Bereich der Elektro- und Erdgasmobilität an und baut in der Stadt Bern das Glasfasernetz. Energie Wasser Bern bekennt sich zur Nachhaltigkeit und damit zu einer Unterneh­mensführung, welche wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte vereint.

Das Unternehmen setzt sich für eine langfristig sichere, wirtschaftlich vertretbare und kundenorientierte Energie­versorgung mit möglichst geringem ökologischem Fussabdruck ein. Energie Wasser Bern habe über 600 Mitarbeitende, setzt jährlich mehr als 400 Millionen Franken um und sei Partner von Swisspower.Die BLS gehört zu den grössten Verkehrsunternehmen der Schweiz.

In unserem Kerngeschäft Bahn betreiben wir Linien im Pendler- und Freizeitverkehr und unterhalten ein 420 Kilometer langes Eisenbahnnetz. Daneben vereinen wir unter unserem Dach Busbetrieb, Autoverlad, Schiffsbetrieb und Güterverkehr und Immobilien.

Mit diesem breiten Angebot gestaltet die BLS die Mobilität in ihrem Einzugsgebiet bedeutend mit: Die BLS verbindet Menschen, Regionen und Orte.Im Jahr 2018 waren 66.3 Millionen Fahrgäste in den Zügen und Bussen und auf den Schiffen der BLS unterwegs. Weitere Kennzahlen finden Sie online unter geschaeftsbericht.bls.ch..

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