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Das Siegerprojekt zur Sanierung der Ka-We-De liegt vor

2020-01-24 10:02:00
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Quelle: Stadt Bern

Für die Sport- und Freizeitanlage Ka-We-De liegt ein Projekt zur Sanierung vor, wie die Stadt Bern berichtet.

Im grossen Becken solle ein Bereich mit 25-Meter-Schwimmbahnen integriert werden. Entlang des Garderobentrakts werde eine zusätzliche Liegefläche mit Holzpritschen vorgeschlagen.

Der Charme der Anlage aus den 1930er-Jahren bleibt erhalten.Die Ka-We-De (Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli) sei zu Beginn der 1930-Jahre als eine der ersten modernen, kombinierten Eis- und Wasseranlagen in der Schweiz gebaut worden. In den 1980er-Jahren wurde sie renoviert und erweitert.

Heute seien wesentliche Teile der Bausubstanz sanierungsbedürftig. Zudem muss die Technik der Eis- und Wasseranlage erneuert werden.

Um ein qualitativ überzeugendes Projekt für die Sanierung realisieren zu können, habe die Stadt Bern einen Studienauftrag durchgeführt. Als Siegerprojekt ging die Eingabe des Teams Kast Kaeppeli aus Bern und Basel hervor.Auch nach der Sanierung werde die denkmalgeschützte Anlage ihren Charme behalten und weiterhin Zeugin der Moderne sein.

Das Siegerprojekt sieht nur wenige, aber wirkungsvolle Änderungen in der Anlage vor. So solle das heutige Nichtschwimmerbecken in seiner Grösse bestehen bleiben, aber künftig unterteilt sein: Neben einem Bereich mit geringer Wassertiefe umfasst es neu 25-Meter-Bahnen für Schwimmerinnen und Schwimmer.

Angedacht sei zudem eine Sprunganlage. Im Winter werde der tiefere Schwimmbereich mit einem Holzrost bedeckt, wodurch ein attraktiver Aufenthaltsbereich zwischen den Eisflächen entsteht.

Die in die Jahre gekommene Rutschbahn werde ersetzt. Das zweite Becken der Ka-We-De, das Wellenbad, bleibt in seiner Ausgestaltung bestehen und werde sorgfältig saniert.Im künftigen Winterbetrieb bleibt das Eisfeld in zwei Eisflächen unterteilt, die neu mit einem Durchgang verbunden werden.

Das vereinfacht die wahlweise Nutzung des ganzen Eisfelds oder unterschiedliche Nutzungen beider Eisflächen. Der Eishockey-Vereinssport werde – wie in der Eisstrategie der Stadt Bern festgelegt – nicht mehr in der Ka-We-De stattfinden, sondern in der Eisanlage des Sport- und Freizeitzentrums Weyermannshaus, die in den nächsten Jahren erweitert werden soll.

Eishockeyspielen für Kinder und Familien hingegen werde in der Ka-We-De weiterhin möglich sein.Um für den Sommerbetrieb mehr Liegeflächen zu schaffen, sieht das Siegerprojekt Änderungen im Garderobentrakt vor. Dieser könne wegen des Wegzugs des Vereinssports verkleinert werden.

Gemäss Projekt solle die Aussenwand des Gebäudes auf der Seite des Bades zurückversetzt und dadurch Platz für Liegenflächen in Form von Holzpritschen geschaffen werden. Eine neue, grosszügige und einladende Aussentreppe führt auf das Sonnendeck des Garderobengebäudes.

Durch den neuen Aufgang werde das Sonnendeck besser sichtbar und attraktiver. Auf der Liegewiese östlich des grossen Beckens sollen mehr Bäume gepflanzt werden.

Der Kleinkinderbereich werde unter die Bäume in den Schatten verlegt. Vorgesehen seien flache Wasserbecken mit Fontänen.Der Eingangsbereich werde funktional besser organisiert, wobei der Kassenschalter bestehen bleibt.

Das Restaurant könne neu besser unabhängig betrieben werden und bekommt eine grössere Küche. Neben dem heutigen Gymnastikraum werde neu ein Mehrzweckraum Bestandteil der Anlage sein.

Beide Räume können gemietet werden. Nach der Sanierung werde die ganze Ka-We-De hindernisfrei ausgestaltet.

Die Energiebilanz werde insgesamt deutlich verbessert sein.Das Siegerprojekt werde nun gemäss den Empfehlungen der Jury weiterentwickelt und konkretisiert. Die zu erwartenden Investitionskosten liegen zwischen 27 und 35 Millionen Franken.

Über den Baukredit könne die Stadtberner Stimmbevölkerung voraussichtlich im Jahr 2022 abstimmen. Der Baustart erfolgt voraussichtlich im Jahr 2025, nachdem die neue Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus betriebsbereit sein wird.Die Beiträge des Studienauftrags können vom 25. Januar bis 8. Februar 2020 im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Untergeschoss der Volksschule Wankdorf, Morgartenstrasse 2a/2c, besichtigt werden.

Geöffnet sei die Ausstellung von Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr. Das Siegerprojekt werde zudem ab dem 17. Februar 2020 rund zwei Monate in der Ka-We-De, Jubiläumsstrasse 101, ausgestellt.

Der Jurybericht sei auf www.bern.ch/hochbau aufgeschaltet..

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