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Abstimmung vom 9. Februar 2020: korrigierte Ergebnisse

2020-03-11 08:02:01
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Quelle: Stadt Bern

Die von der Stadt Bern ermittelten Abstimmungsresultate vom 9. Februar 2020 waren fehlerhaft: Aufgrund einer falschen Scanner-Einstellung wurden bei der AuszĂ€hlung vereinzelte Ja- und Nein-Stimmen fĂ€lschlicherweise als Leerstimmen gewertet, wie die Stadt Bern ausfĂŒhrt.

Die daraus resultierende Abweichung liegt im tiefen Promille-Bereich und habe keinerlei Einfluss auf die Gesamtresultate zu den Abstimmungsvorlagen. Der Fehler war nicht technisch bedingt.

Die mittels NachzĂ€hlung korrigierten Ergebnisse wurden heute Mittwoch amtlich publiziert.Am Abstimmungssonntag vom 9. Februar 2020 zeigten die standardmĂ€ssig durchgefĂŒhrten Kontrollen minime Unstimmigkeiten bei der elektronischen Erfassung der Stimmzettel: Einzelne Ja- und Nein-Stimmen wurden fĂ€lschlicherweise als Leerstimmen gewertet. Betroffen waren die Abstimmungsresultate auf allen drei Staatsebenen.

Noch wĂ€hrend der AuszĂ€hlung leitete die Stadtkanzlei eine ÜberprĂŒfung ein. Diese ergab, dass sich die Abweichung im Bereich von etwa zwei Promille bewegte und damit keinerlei Einfluss auf die Gesamtresultate der Abstimmungsvorlagen haben konnte.

Die Stadtkanzlei durfte die Resultate am Abstimmungssonntag daher trotz der festgestellten Abweichungen melden beziehungsweise veröffentlichen.Nach dem Abstimmungswochenende nahm die Stadtkanzlei umgehend AbklĂ€rungen auf, um die Ursache der Unstimmigkeiten zu eruieren. Diese ergaben, dass der Fehler auf eine falsche Scanner-Einstellung zurĂŒckzufĂŒhren war.

Aufgrund einer zu geringen Bildauflösung wertete die Software bei der elektronischen Erfassung der Stimmzettel einzelne Ja- und- Nein-Stimmen als Leerstimmen. Die erkannten Ja- und Nein-Stimmen wurden hingegen alle korrekt zugeordnet.

Der Fehler war nicht technisch bedingt, sondern habe sich im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten ergeben. Um solche Fehler kĂŒnftig ausschliessen zu können, wurden der Prozess bereits optimiert und zusĂ€tzliche Kontrollmassnahmen aufgenommen.In enger Absprache mit der Bundeskanzlei und der Staatskanzlei des Kantons Bern fĂŒhrte die Stadtkanzlei am 5. und 6. MĂ€rz 2020 eine elektronische NachzĂ€hlung mit den richtigen Scanner-Einstellungen durch.

Die nun vorliegenden korrigierten Resultate bestÀtigen, dass die Abweichung im tiefen Promille-Bereich liegt und keinen Einfluss auf die Gesamtresultate der stÀdtischen, kantonalen und eidgenössischen Abstimmungsvorlagen hat. Die korrigierten Resultate wurden heute erneut öffentlich publiziert..

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