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Coronavirus: Massnahmen der Stadt Biel, um die Auswirkungen der Krise auf Gewerbe, Kultur und Sport abzufedern

2020-03-26 09:02:04
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Quelle: Stadtverwaltung Biel

Der Gemeinderat der Stadt Biel hat sich an seiner Sitzung vom 25. März 2020 einmal mehr mit Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Stadt Biel befasst, wie die Stadtverwaltung Biel ausführt.

Er habe verschiedene Entscheide getroffen und Massnahmen angeordnet, um die Auswirkungen auf Gewerbe, Kultur und Sport abzufedern. Der Gemeinderat schätzt die umsichtige Führung durch den Bundesrat in dieser ausserordentlichen Lage und fordert die Bielerinnen und Bieler einmal mehr auf, die Vorgaben, d.h. insbesondere das sogenannte «social distancing» sowie die Hygieneregeln strikte einzuhalten, da nur so die ungebremste Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden kann.

Der Gemeinderat dankt dem Bundesrat wie auch dem Regierungsrat des Kantons Bern dafür, dass sie in den letzten Tagen massive Stützungsmassnahmen für Arbeitnehmende, Gewerbe, Kultur und Sport beschlossen haben.Er habe einen Kredit in der Höhe von CHF 10`000.– gesprochen, welcher Selbstständigerwerbenden, d.h. Kleinunternehmerinnen und –unternehmern in allen Branchen inklusive Kultur und Sport, welche oftmals keine oder nur geringen Ressourcen respektive Kompetenzen in administrativen Fragen haben, eine kostenlose Grundberatung durch qualifizierte Fachpersonen für die Geltendmachung ihrer finanziellen Ansprüche ermöglicht.

Die Bereitstellung dieses Angebots werde durch die Wirtschaftskammer Biel-Seeland (WIBS) koordiniert, welche ihrerseits wichtige Informationen in diesem Zusammenhang auf ihrer Homepage bereitgestellt hat; siehe: https://www.wibs.ch/de/services/neues-coronavirus.Dem Gemeinderat sei es ein grosses Anliegen, dass die kulturellen Organisationen sowie die kulturellen und sportlichen Anlässe, welche das gesellschaftliche und soziale Leben in der Stadt Biel bereichern, nicht von der Coronakrise in den Abgrund gerissen werden. Er habe deshalb im Grundsatz beschlossen, dass die vereinbarten finanziellen Unterstützungen auch ausbezahlt werden sollen, wenn die vereinbarten Leistungen von den Partnern aufgrund der ausserordentlichen Lage nicht oder nicht vollständig erbracht werden können.

Da es dabei zahlreiche unterschiedliche Konstellationen zu beachten gilt und teilweise Verbundfinanzierungen mit Kanton und Regionsgemeinden existieren, habe der Gemeinderat die Direktion Bildung, Kultur und Sport beauftragt, mit einer Arbeitsgruppe rasch Richtlinien für den Umgang mit diesen Organisationen und Veranstaltungen zu erarbeiten. Ziel sei es, die kulturelle, sportliche und soziale Dynamik aufrechtzuerhalten, die sich in den letzten Jahren in Biel entwickelt habe und für einen Neubeginn nach der Krise unerlässlich ist.Damit dem Aufruf des Bundesrates zu Hause zu bleiben auch wirklich nachgelebt werden kann, sei neu unter der Telefonnummer 032 326 11 17 (deutsch) respektive 032 326 11 16 (französisch) eine städtische Hotline eingerichtet worden, welche die Vermittlung zwischen Bedürfnissen von Einwohnerinnen und Einwohnern (z.B.

Einkäufe für Personen über 65 Jahre oder mit Vorerkrankungen) und Angeboten von Organisationen und Institutionen sicherstellt. Die Hotline sei von Montag bis Freitag von 09.00 bis 17.00 Uhr besetzt und sei von Mitarbeitenden der Direktion Bildung, Kultur und Sport betreut.

Die Stadt Biel empfiehlt die zahlreichen bereits bestehenden und in den letzten Tagen neu entwickelten Hauslieferangebote zu nutzen, um die sozialen Kontakte möglichst zu minimieren.Hinweis: Mit der Benutzung der Social-Share-Funktion verlassen Sie die Website der Stadt Biel und externe Plattformen können Ihre Daten erfassen und verarbeiten. Mehr Informationen.

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