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Corona-Krise: Demokratie-Forum auf April 2021 verschoben

2020-04-14 08:32:01
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Quelle: Stadt Bern

Das «Global Forum on Modern Direct Democracy» muss wegen der Corona-Krise verschoben werden: Statt Ende September 2020 wird es Ende April 2021 durchgeführt, wie die Stadt Bern berichtet.

Damit wollen die Veranstalter, darunter die Stadt Bern, sicherstellen, dass Interessierte aus möglichst vielen Ländern am Grossanlass teilnehmen können und das Forum seinen globalen Charakter erhalten kann.Nachdem das Global Forum on Modern Direct Demokratie in den Vorjahren in Städten wie Seoul, San Francisco, Montevideo und Rom gastiert hatte, wählten die Veranstalter – die Swiss Democracy Foundation und Democracy International – die Stadt Bern als Gaststadt für die neunte Ausgabe der Weltkonferenz aus. Geplant war, den Anlass vom 23. bis 26. September 2020 durchzuführen.Angesichts der globalen Corona-Krise zeichnet sich jedoch ab, dass der Demokratie-Kongress im September dieses Jahres kaum im geplanten Rahmen durchgeführt werden kann.

Zu befürchten sei insbesondere, dass viele Interessierte aus anderen Ländern und Kontinenten aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen und Gesundheitsmassnahmen nicht in der Lage sein werden, zum Forum nach Bern zu reisen. Wird am Septembertermin festgehalten, droht das Risiko, dass der globale Charakter des Demokratie-Kongresses geschmälert wird.

Dies wollen die Stadt Bern sowie Swiss Democracy Foundation und Democracy International verhindern. Daher haben sie entschieden, den Anlass neu vom 28. April bis zum 1. Mai 2021 durchzuführen.So bedauerlich die Verschiebung des Kongresses ist: Für Stadtpräsident Alec von Graffenried könne dies auch eine Chance sein.

«Gerade in der Nach-Corona-Zeit werde das Thema Direkte Demokratie in vielen Länder von grosser Aktualität sein», sagt er. «Zudem könne die Schweiz als Gastland im nächsten Jahr aufgrund der Corona-Krise sehr praxisorientiert aufzeigen, wie eine moderne direkte Demokratie mit Herausforderungen, wie sie eine Pandemie stellt, politisch und gesellschaftlich umgeht.» Für die internationalen Veranstalter steht zudem ausser Zweifel, dass vor allem die Bürgerbeteiligung auf der lokalen Ebene in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird: «Städte und ihre Regierungen zeigen in diesen schwierigen Zeiten sehr viel Füh­rungskraft», sagt Joe Mathews, Ko-Präsident des Forums mit Sitz in Los Angeles, «am Forum in Bern werden wir eine erste Bilanz zur Rolle dieser Demokratiestädte ziehen können».Das «Global Forum on Modern Direct Democracy» sei die grösste Weltkonferenz rund um Themen der direktdemokratischen Volksrechte.

Bis zu 500 Teilnehmenden aus über 50 Staaten besuchen jeweils den Kongress. Das Forum und seine Ziele passen sehr gut in die Hauptstadt der Schweiz mit ihrer Tradition der Direkten Demokratie und den Bestrebungen zum stetigen Ausbau der Partizipation.

Zudem ermöglicht diese Veranstaltung der Stadt Bern, ihre Weltoffenheit und Vernetzung zu fördern und ein Zeichen für nachhaltige Demokratieförderung zu setzen..

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