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Coronavirus - Kanton Bern setzt Covid-19-Verordnung Kultur um

2020-04-17 07:32:07
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Der Regierungsrat hat an seiner heutigen Sitzung die Vollzugsverordnung zur Covid-19-Verordnung Kultur genehmigt, die der Bundesrat am 20. März 2020 erlassen hat, wie der Regierungsrat des Kantons Bern schildert.

Gleichzeitig stimmte er auch dem Leistungsvertrag zwischen Bund und Kanton Bern zu. Damit könne das Amt für Kultur des Kantons Bern die eingereichten Gesuche um Unterstützungsbeiträge ab sofort bearbeiten und darüber entscheiden.Mit den Soforthilfebeiträgen und Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende und Kulturunternehmen will der Bund die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abfedern, damit die kulturelle Vielfalt erhalten bleibt.

Der Bund habe dem Kanton Bern die Abwicklung folgender Massnahmen übertragen: Nicht-gewinnorientierte Kulturunternehmen können zum Erhalt ihrer Liquidität zinslose, rückzuzahlende Darlehen beim Kanton beantragen. Selbständige Kulturschaffende und Kulturunternehmungen können Ausfallentschädigungen beantragen, welche die Kosten abfedern, die aufgrund der COVID-Massnahmen entstanden sind.

Zur Orientierung wurden Übersichten und Entscheidungshilfen auf der Homepage des Amtes für Kultur/Kulturförderung des Kantons Bern Link öffnet in einem neuen Fenster. publiziert.

Hier können betroffene Kulturschaffende Gesuche online stellen.An seiner heutigen ausserordentlichen Sitzung während der Frühlingsferien habe der Regierungsrat ausschliesslich Geschäfte im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Coronavirus behandelt. Mit einer Änderung der Verordnung über Sofortmassnahmen zur Bewältigung der Coronaviruskrise habe er die Regelungen zu den Take-aways rückwirkend angepasst.

Neu dürfen diese sieben Tage pro Woche bis jeweils 21 Uhr geöffnet sein (siehe Medienmitteilung Link öffnet in einem neuen Fenster. vom 1. April). Schliesslich habe der Regierungsrat auch die Beiträge an die Destinationen und BE! Tourismus zur teilweisen Kompensation des Ausfalls der Erträge aus der Beherbergungsabgabe genehmigt.

Für Beiträge über 500`000 Franken sei die Ausgabe durch den Regierungsrat zu bewilligen. Die Zahlungen an die Destinationen und BE! Tourismus müssen Ende April 2020 erfolgen, um deren Betriebsfähigkeit zu sichern.Schliesslich habe der Regierungsrat einen Beitrag von 150`000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Katastrophenhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes bewilligt.

Als Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterstützt das Schweizerische Rote Kreuz Schwestergesellschaften in anderen Ländern bei der Bewältigung der Corona-Krise. Die Mittel werden für Informations- und Präventionskampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung sowie für die Beschaffung von Schutzmaterial eingesetzt..

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