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Architekturwettbewerb zum Forschungs- und Ausbildungszentrum Medizin der Universität Bern - «JANUS» kommt mehrheitlich aus Bern

2020-05-05 10:02:00
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Quelle: Kanton Bern

Der Kanton Bern realisiert auf dem Inselareal ein Forschungs- und Ausbildungszentrum Medizin für die Universität Bern, wie der Kanton Bern schreibt.

Jetzt steht das Siegerprojekt fest: «JANUS» habe das Preisgericht des Architekturwettbewerbs unter der Leitung des Amts für Grundstücke und Gebäude (AGG) am meisten überzeugt. Verantwortlich für das Projekt sei ein Planerteam mit vier Architekturbüros – davon drei aus Bern.

Das neue Zentrum sei ein Meilenstein in der Entwicklung des Medizinalstandorts Bern.Heute seien die Institute der medizinischen Fakultät vor allem auf dem Muesmattareal (Institute für Anatomie, für Biochemie und molekulare Medizin, für Physiologie, Theodor Kocher Institut) und zu Teilen auf dem Inselareal (Institute für Infektionskrankheiten, für Pharmakologie) beheimatet. Der Zusammenzug unter einem Dach schafft zeitgemässe Forschungsbedingungen.

Das sieht auch Christian Leumann, Rektor der Universität Bern, so: «Forschung, Lehre und klinische Praxis auf demselben Areal – durch die Konzentration von verschiedenen Instituten in einem neuen Gebäude auf dem Inselareal können vielfältige Synergien genutzt werden. Für den universitären Medizinalstandort Bern ein gewaltiger Schritt nach vorne.» Regierungsrat Christoph Neuhaus, Direktor Bau- und Verkehrsdirektion: «Der Kanton Bern und die Insel Gruppe AG entwickeln das bedeutende Inselareal in enger Zusammenarbeit.

Das neue Ausbildungs- und Forschungszentrum sei ein wichtiger Meilenstein in der Strategie des Regierungsrates zur Stärkung des Medizinalstandorts Bern.»Das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) habe im März 2019 einen einstufigen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren lanciert. Auf die öffentliche Ausschreibung seien 34 Bewerbungsdossiers eingegangen.

Das Preisgericht unter der Leitung des AGG habe zwölf Bewerber zum eigentlichen Projektwettbewerb eingeladen und am Ende des Auswahlprozesses das Projekt «JANUS» einstimmig zum Sieger erkoren. Hinter dem Siegerprojekt stehen vier Architekturbüros: Archipel Generalplanung AG (Bern), ASTOC Architects and Planners GmbH (Köln/DE), GWJ Architektur AG (Bern) sowie IAAG Architekten AG (Bern).

Im Preisgericht waren neben Fachpreisrichtern, also Architektinnen und Architekten sowie Ingenieuren, auch Sachpreisrichterinnen und -richter der Universität Bern und der Insel Gruppe AG vertreten. Als Experten mit beratender Stimme wurden unter anderen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bern einbezogen.Das Siegerprojekt «JANUS» liefert gemäss Preisgericht eine insgesamt überzeugende Antwort auf die gestellte, komplexe Aufgabenstellung.

Es zeichnet sich durch einen klaren inneren Aufbau aus, der ein hohes Mass an Flexibilität zulässt. Die Bürozone liegt entlang der Friedbühlstrasse und lasse sich nach Bedarf in Büros unterschiedlicher Grösse, Open-Space-Flächen, Seminarräume und Sitzungszimmer unterteilen.

Eine öffentlich zugängliche Wendeltreppe verbindet die Geschosse und gibt den sechs Instituten eine eigene Adresse. Die Laborzone sei dem Inselareal zugewandt und folgt einem klaren Ausbauraster, der höchsten Anforderungen an moderner Labortechnik gerecht wird.

Städtebaulich bietet das kompakte Gebäude ein stimmiges Bild mit dem benachbarten Theodor Kocher Haus.Das Architektenteam werde das Projekt nun auf der Grundlage der Empfehlungen des Preisgerichts weiterentwickeln und bis etwa Dezember 2021 ein Vorprojekt mit Kostenschätzung einreichen.Die im Rahmen des Wettbewerbs vorgesehene öffentliche Ausstellung aller eingereichten Projekte könne wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden. Die Projekte seien stattdessen über die Webseite www.wettbewerb-forschungszentrum-medizin-bern.ch Link öffnet in einem neuen Fenster.

einsehbar.  .

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