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Luftreinhaltung - Geringe Feinstaubbelastung im Winter 2019/2020

2020-05-06 09:32:03
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Quelle: Kanton Bern

Milde Temperaturen und die Bise haben die Feinstaubbelastung im vergangenen Winter tief gehalten, wie der Kanton Bern schildert.

Die Jahresgrenzwerte für Feinstaub PM10 wurden an allen Messstationen des Kantons Bern eingehalten.Die Luftqualität sei von verschiedenen Faktoren abhängig. Einerseits von der Menge an Ausstoss von Luftschadstoffen, andererseits von den Massnahmen die getroffen werden um den Ausstoss zu vermindern.

Aber auch Wind- und Temperaturverhältnisse spielen eine wesentliche Rolle. In den letzten Monaten führten die milden Temperaturen zu einer guten Durchmischung der bodennahen Luftschicht und die Bise sorgte zudem im März für eine hohe Verdünnung.

Beides trug dazu bei, dass die Luftschadstoffbelastung auch im vergangenen Winter gering ausfiel.Der dritte Winter in Folge wurde der Tagesgrenzwert für Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer (PM10) von 50 µg/m3 praktisch nicht mehr überschritten. Die Luftreinhalte-Verordnung erlaubt drei Überschreitungen pro Jahr.

Es mussten daher auch in diesem Winter keine temporären Sofortmassmassnahmen getroffen werden. Auch der Jahresgrenzwert für Feinstaub PM10 von 20 μg/m3 wurde im Jahr 2019 an allen Messstandorten im Kanton Bern eingehalten.Im Juni 2018 wurde aus gesundheitlichen Überlegungen ein neuer Jahresgrenzwert für winzige Staubteilchen PM2.5 eingeführt.

Die Belastung mit Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer (PM2.5) fiel im Jahr 2019 gegenüber dem Jahr 2018 geringer aus. Der Jahresgrenzwert von 10 μg/m3 wurde jedoch an der Hälfte der Messstandorte in der Nordwestschweiz immer noch knapp überschritten. .

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