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Wirtschaft

Unternehmer raus der Region bauen den RBS-Bahnhof


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2020-05-18 13:36:24
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Der RBS freut sich, dass mit der Marti AG und der Frutiger AG zwei regionale Bauunternehmen gemäss den Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens die Zuschläge für die Hauptarbeiten des neuen RBS-Bahnhofs erhalten haben. Die Marti AG wird das Baulos «1.3 Bahnhof», welches den Rohbau des eigentlichen unterirdischen Bahnhofs umfasst, ausführen: Ab Anfang 2021 wird von einem sich zurzeit im Bau befindenden Zugangsstollen vom Installationsplatz Laupenstrasse im Gleisfeld westlich des Bahnhofs Bern her gebaut.

Die Frutiger AG hat als weiteres regionales Unternehmen den Zuschlag für das zweite grosse Baulos «2.4, Zufahrtstunnel» erhalten, wie die BLS schreibt.

Dieses umfasst den bergmännischen Vortrieb und Rohbau des künftigen Zufahrtstunnels in Richtung Eilgutareal und Bahnhof Bern. Die Bauarbeiten dazu werden ab September 2020 in der Baugrube Hirschenpark aufgenommen.

«Es freut mich ausserordentlich, dass zwei regionale Unternehmen die Bauarbeiten ausführen können», sagt Adrian Wildbolz, Gesamtprojektleiter Ausbau Bahnhof Bern RBS, zu der erfolgreichen Vergabe. Die beiden Baulose umfassen die Hauptarbeiten im RBS-Projektteil von Zukunft Bahnhof Bern.

Der Kostenumfang der beiden Bauvorhaben beträgt rund 230 Millionen CHF. Noch bis im August 2020 werde auf dem Installationsplatz Hirschenpark die Baugrube fertiggestellt.

Dabei werde der heutige in den Bahnhof Bern führende Zufahrtstunnel bei laufendem Bahnbetrieb bis auf das Gewölbe ausgegraben. Er werde dereinst mit dem neuen Zufahrtstunnel verbunden werden.

Auf dem Installationsplatz Laupenstrasse westlich des Bahnhofs Bern im SBB-Gleisfeld entsteht bis Ende Jahr der logistische Zugangsstollen in Richtung künftige Bahnhofskavernen. Anschliessend folgen die oben erwähnten Bauarbeiten für den Zufahrtstunnel und der Bau des eigentlichen Bahnhofs.

Auf den RBS-Baustellen von Zukunft Bahnhof Bern konnten die Bauarbeiten trotz der Corona-Krise stets weitergeführt werden. Es wurden die nötigen Massnahmen getroffen, um die vom Bund geforderten Sicherheits- und Hygienemassnahmen auf den Baustellen einzuhalten.

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