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Coronakrise - Dem Finanzhaushalt drohen rote Zahlen

2020-05-29 11:02:00
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Quelle: Kanton Bern

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Doktor Ulrich Nussbaum, und die Staatsministerin für Kultur- und Medien, Monika Grütters führen am heutigen Mittwoch in Berlin zum ersten Mal das Forum Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 durch, wie www.bundesregierung.de berichtet.

Bei diesem neuen Veranstaltungsformat treffen Spitzenvertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Unternehmer*innen, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen anderer Wirtschaftsbranchen und gesellschaftlicher Gruppen zusammen, um die Innovationskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie ihren gesellschaftlichen Beitrag zu verdeutlichen. Die Sichtbarkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft als gewichtiger Kultur- und Wirtschaftsfaktor und zentraler Initiator von Innovationen solle so weiter gestärkt branchenübergreifende Vernetzung unterstützt und Lösungen für die Förderung von kreativen Innovationen diskutiert werden.

Ziel sei es, einen nachhaltigen überjährigen Dialogprozess anzustoßen.Dr. Ulrich Nussbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, erklärt: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft steht für hohe Innovationskraft und wichtige gesellschaftliche Impulse, die von der Branche ausgehen.

Zugleich sei sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – von wachsender Bedeutung, wie die Ergebnisse des jüngsten Monitoring-Berichts zeigen. Die Bruttowertschöpfung liegt mit 100,5 Milliarden Euro bei rund 3% des Bruttoinlandsprodukts.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft wirkt auch in andere Branchen und wichtige Zukunftsbereiche wie Mobilität, Gesundheit oder Nachhaltigkeit hinein. Sie stärkt die Innovations- und damit Anpassungsfähigkeit unserer gesamten Wirtschaft und Gesellschaft.

Es sei wichtig, dass dieser Beitrag stärker als bisher anerkannt werde und wir gemeinsam – Politik und Gesellschaft – ein Umfeld schaffen, in dem kreative Innovationen gedeihen können.“Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, betonte: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft sei der treibende Motor für richtungsweisende Innovationen ‚Made in Germany‘. Ihre unkonventionellen Denkansätze und Arbeitsweisen bringen immer wieder frischen Wind auch in traditionelle Branchen und stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.

Dabei unterstützen wir sie, indem wir sowohl für gute wirtschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen sorgen, als auch für eine verlässliche soziale Absicherung. Dafür steht in Deutschland seit Jahren die Künstlersozialversicherung.

Und damit Kreative auch im digitalen Zeitalter gut von ihrer Arbeit leben können, kämpft die Bundesregierung weiterhin für europaweit einheitliche Urheberrechtsregelungen zum Schutz des geistigen Eigentums.“Auf der Konferenz werde auch der Monitoringbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 vorgestellt. Der Bericht zeigt auf, dass sich die Gesamtbranche erfreulich entwickelt: Die rund 256.000 Unternehmen der verschiedenen Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit fast 1,7 Millionen Erwerbstätigen, davon 938.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, erwirtschafteten 2018 einen Umsatz von 168 Milliarden Euro.

Das entspreche einem Umsatzplus von 1,9% und rund 3,9% mehr sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten als im Vorjahr.Am Vorabend der Konferenz wurden 32 Preisträger*innen im Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ von der Bundesregierung ausgezeichnet, die unter mehr als 800 Bewerber*innen ausgewählt wurden. Sie werden nun zwölf Monate lang durch Experten, Workshops und Mentoring in ihrer kreativen und wirtschaftlichen Entwicklung unterstützt.

Informationen über die Preisträger*innen im Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ finden Sie hier.Forum und Preisverleihung finden im Rahmen der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung“ statt. Die Initiative wurde 2007 ins Leben gerufen und werde gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Staatsministerin für Kultur und Medien getragen.

Zentrales Ziel sei es, die Bedeutung der Branche stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, Vernetzung mit anderen Branchen zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Der Monitoringbericht erscheint jährlich und gibt Aufschluss über die Bedeutung, Situation und Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft innerhalb der Gesamtwirtschaft.

Erarbeitet wurde der Bericht vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung..

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