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Junisession 2020 des Grossen Rats

2020-06-09 10:05:06
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Der Grosse Rat wird aufgrund der zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geltenden Massnahmen die Junisession vom 15. bis 19. Juni 2020 in der Stadthalle in Chur abhalten, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden schildert.

Die Stadthalle in Chur bietet mit ihrer Grundfläche von 2200 Quadratmetern ausreichend Platz, damit die Grossrätinnen und Grossräte während des Ratsbetriebs den vorgeschriebenen Abstand zueinander einhalten können. Ansonsten werde der Grosse Rat mit der gewohnten Sitzordnung tagen.

Bei der technischen Infrastruktur mussten gewisse Abstriche gemacht werden: Die elektronische Abstimmungsanlage fehlt und es können entsprechend auch keine Abstimmungsresultate im Internet publiziert werden. Keine Publikumsöffentlichkeit, dafür Livestream Die Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie lassen nicht zu, dass die Bündner Bevölkerung wie üblich die Sessionen des Grossen Rats besuchen kann.

Die Präsidentenkonferenz habe deshalb beschlossen, die Session unter Ausschluss des Publikums durchzuführen. Stattdessen werde für die fünf Tage dauernde Junisession auch aus der Stadthalle ein Livestream der Ratsverhandlungen angeboten, damit interessierte Kreise das Geschehen mitverfolgen können.

Für die Medienschaffenden konnten genügend Arbeitsplätze eingerichtet werden, welche die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften erfüllen. Die Berichterstattung in den Medien sei damit gewährleistet.

Reich befrachteter Arbeitsplan Dass die Junisession 2020 auf fünf Tage verlängert wurde, habe seinen Grund: 10 Sachgeschäfte und 42 parlamentarische Vorstösse stehen auf der Traktandenliste. So werde sich der Grosse Rat unter anderem mit Massnahmen in der Verbindung mit der COVID-19-Pandemie, der Jahresrechnung des Kantons und diversen Geschäftsberichten, aber auch mit dem Regionalmanagement, der Digitalisierung und dem Wald beschäftigen.

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