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50 Jahre Archäologischer Dienst des Kantons Bern - Auftakt der Wanderausstellung «Archäologie macht Geschichte» in Langenthal

2020-06-12 09:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Im ausserordentlichen Jahr 2020 feiert der Archäologische Dienst des Kantons Bern sein 50-jähriges Bestehen, wie der Kanton Bern schildert.

Am 19. Juni öffnet die Wanderausstellung «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» in Langenthal erstmals ihre Tore. An der Vernissage präsentiert der Archäologische Dienst auch seine neuste Publikation zu den Ausgrabungen am Wuhrplatz und Langenthal im Mittelalter.Vor 50 Jahren, Anfang März 1970, nahm der erste Berner Kantonsarchäologe seine Arbeit auf.

Dieses goldene Jubiläum feiert der Archäologische Dienst 2020 mit einer Publikation, einer Kurzfilmserie und einer Wanderausstellung: Unter dem Motto «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» präsentiert der Archäologische Dienst 16 Fundobjekte aus allen Regionen des Kantons. Sie stehen stellvertretend für das reiche Erbe der Berner Archäologie.Während Publikation und Kurzfilme pünktlich zum Auftakt des Jubiläums im März 2020 erschienen sind, verzögerte sich der Start der Wanderausstellung coronabedingt.

Nach der Lockerung der Massnahmen für Museen öffnet die Wanderausstellung nun am 20. Juni 2020 in Langenthal ihre Tore. Die Ausstellung sei frei zugänglich und werde von Mitarbeitenden des Archäologischen Dienstes betreut.

Ein Schutzkonzept stellt die Einhaltung der vom Bundesrat verordneten Hygienemassnahmen sicher. Von Langenthal aus reist die Wanderausstellung nach Tavannes, Köniz, Lyss und Langnau.

Die abgesagten Ausstellungen in Meiringen, Zweisimmen und Münsingen werden voraussichtlich 2021 nachgeholt. Das aktualisierte Detailprogramm sei abrufbar unter www.be.ch/Archaeologie, Rubrik «Jubiläum 50 Jahre ADB».

Link öffnet in einem neuen Fenster.In Langenthal macht die Ausstellung eine Woche auf dem Wuhrplatz halt. In zwei Containern lassen sich ausgewählte Fundobjekte aus allen Regionen des Kantons Bern besichtigen.

Aus der Ausstellungsregion Oberaargau, seien dies Glasperlen aus einem Keltengrab in Langenthal, Münzschmelzformen aus dem keltischen oppidum Roggwil und die Replik einer Goldfibel aus der Kirche Oberbipp. Kurztexte erläutern die Geschichte dieser Funde und öffnen den Fokus auf übergeordnete Fragen der Archäologie.

Eine spezielle Inszenierung und reichhaltiges Bildmaterial würdigen die aktuelle Ausstellungsregion. Drei Kurzfilme zeigen die tägliche Arbeit im Archäologischen Dienst und runden das Angebot ab.Am Eröffnungsanlass werde auch die Mitte Juni 2020 erschienene Publikation zu den Ausgrabungen 2009–2012 auf dem Wuhrplatz in Langenthal vorgestellt.

In den letzten 1400 Jahren beherbergte das Wuhrareal nacheinander ein früh- bis hochmittelalterliches Dorf, spätmittelalterliche Wässermatten und neuzeitliche Gewerbe- und Landwirtschaftsbauten. Dies alles, und wie sich das Wuhrareal weiter zum öffentlichen Platz im Herzen Langenthals wandelte, werde die Hauptautorin der Publikation an der Vernissage ausführen.Am Freitag, 19. Juni 2020, 18.00 Uhr eröffnet der Vorsteher des Amtes für Kultur, Hans Ulrich Glarner, die Wanderausstellung im Hotel & Restaurant Bären, Sankt Urbanstrasse 1 in Langenthal.

Für die Gemeinde Langenthal richtet der Stadtpräsident, Reto Müller, das Grusswort aus. Die Vernissage könne nur nach vorgängiger Anmeldung mit Angabe von Name und Telefonnummer besucht werden.

Interessierte können sich frühzeitig einen der 100 Plätze sichern: E-Mail an adb.sab@be.ch..

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