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Wylerring: Gemeinderat will Neubauprojekt ermöglichen

2020-06-25 05:05:02
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Quelle: Stadt Bern

Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat, zwei städtische Grundstücke am Wylerring zum Marktwert von 3,04 Millionen Franken vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen zu übertragen, wie die Stadt Bern ausführt.

Damit will er an der Wylerringstrasse 52, 58 und 60 eine neue Gesamtüberbauung mit Alters- und Pflegeheim, altersgerechten Wohnungen, Kita und Quartierzentrum ermöglichen.Der städtische Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik (Fonds) sei heute Eigentümer der Grundstücke an der Wylerringstrasse 58 und 60 und gibt diese im Baurecht ab. Der Gemeinderat möchte nun auch das städtische Grundstück der Kita an der Wylerringstrasse 52 und eine benachbarte Freifläche vom Verwaltungsvermögen ins Vermögen des Fonds übertragen.

Der Marktwert der zu übertragenden Grundstücke werde auf 3,04 Millionen Franken geschätzt. Die sogenannte Entwidmung fällt damit in die Kompetenz des Stadtrats.  Das durch die Domicil Bern AG betriebene Alters- und Pflegeheim an der Wylerringstrasse 58, das Quartierzentrum Wylerhuus (Hausnummer 60) und die städtische Kita (Hausnummer 52) wurden alle in den frühen 1970er Jahren gebaut und genügen den heutigen Ansprüchen nicht mehr.

Mit der Vermögensübertragung werde ein Neubauprojekt der beiden Bauträgerschaften Baugenossenschaft Aare Bern (BG Aare) und Domicil Immobilien AG (Domicil) auf einem zusammengelegten Perimeter ermöglicht, der durch den Fonds im Baurecht abgegeben wird.Basierend auf einer Entwicklungszusammenarbeit aller betroffenen Grundeigentümerinnen wurde eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet, welche auf der Grundlage der gültigen Bauordnung von einer Nutzung mit sechs Vollgeschossen und einem Attikageschoss ausgeht. Das Verdichtungspotenzial werde auf zusätzlich rund 5700 Quadratmeter Geschossfläche geschätzt.

Die bauliche Entwicklung des Perimeters erfolgt unter Berücksichtigung der Quartierbedürfnisse. Neben einem neuen Alters- und Pflegeheim sowie altersgerechten Wohnungen werden die heute bestehende Kita-Nutzung und das Quartierzentrum in die Neubauten integriert.

Die Bedürfnisse der schon vor Ort bestehenden Nutzungen fliessen in das Neubauvorhaben mit ein.Stimmt der Stadtrat der Vermögensübertragung zu, werden anschliessend die definitiven Baurechtsverträge abgeschlossen. Parallel führen die Bauträgerschaften die Projektierung der Neubauten weiter.

Nach heutigem Planungsstand sei der Rückbau der Bestandesbauten ab 2023 vorgesehen, die Fertigstellung der Neubauten im Jahr 2025..

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