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Verlängerung der Trolleybuslinie 12 zum Warmbächliareal

2020-08-03 10:05:04
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Quelle: Stadt Bern

Auf dem Warmbächliareal wird in den nächsten Jahren ein neues Wohnquartier gebaut, wie die Stadt Bern schreibt.

Für dessen Anschluss an den öffentlichen Verkehr werde die Trolleybuslinie 12, die heute beim Friedbühlkreisel endet, über die Freiburgstrasse Richtung Warmbächliweg / Schenkstrasse verlängert. Die damit verbundenen Bauarbeiten starten im August 2020 und dauern bis Sommer 2022.Wo früher der Berner Kehricht verwertet wurde, entsteht bis Ende 2023 ein attraktives Wohnquartier mit rund 300 Wohnungen.

Die Siedlung «Holliger» auf dem Warmbächli-areal werde nach den Normen der 2000-Watt-Gesellschaft gestaltet. Das heisst: Bauweise, Energie- und Mobilitätskonzept seien besonders umweltfreundlich.

Zum ökologischen Konzept gehört auch eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Weil das neue Quartier heute mehr als 400 Meter (Luftlinie) von den nächsten ÖV-Haltstellen entfernt ist, solle die Trolleybuslinie 12 bis zum Warmbächliareal verlängert werden.

Die Bauarbeiten starten Mitte August und dauern knapp zwei Jahre.Heute wenden die Trolleybusse der Linie 12 (Zentrum Paul Klee – Bern Bahnhof – Holligen) beim Knoten Friedbühlstrasse/Freiburgstrasse. Die bisherige Endstation «Holligen» werde in «Anna-Seiler-Haus» umbenannt, hindernisfrei ausgestaltet und stadteinwärts mit einer Wartehalle ausgestattet.

Die Trolleybuslinie 12 werde über die Freiburgstrasse in Richtung Warmbächliweg/Schenkstrasse verlängert. Die neue Endstation «Holligen» werde direkt nach dem Knoten Freiburgstrasse/Warmbächliweg errichtet, auf der Höhe des Fussballfeldes des SC Holligen 94. Sie werde ebenfalls mit einem Wartehäuschen ausgerüstet.

Damit die Busse in der Schenkstrasse wenden und auf der Freiburgstrasse kreuzen können, werden mehrere Parkplätze aufgehoben, zudem muss der Strassenaufbau auf der ganzen Strecke verstärkt und die Strasse teilweise verbreitert werden.Neben den Arbeiten zur Errichtung der für den Trolleybusbetrieb notwendigen Infrastruktur werden in der Freiburgstrasse die Kanalisation und die Werkleitungen für Wasser, Strom und Gas saniert, ebenso der Stadtbachkanal im Bereich des Federwegparks. Anschliessend werden die gesamte Strassenoberfläche und die öffentliche Beleuchtung erneuert.

Die Grünanlage am Federweg muss für die Restaurierung des Stadtbachs entfernt werden. Nach Abschluss der Arbeiten werde die Anlage wieder bepflanzt und zudem gestalterisch aufgewertet.Mitte August erfolgt die Baustelleninstallation in der Grünanlage am Federweg.

Zwischen Ende August und Ende Oktober 2020 werde der Abschnitt Freiburgstrasse 52–58 saniert und verbreitert – zunächst auf der Nordseite der Strasse und des Trottoirs, danach auf der Südseite. Im November 2020 verlagern sich die Arbeiten zur Abzweigung Freiburgstrasse/südliche Friedbühlstrasse.

Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich 21 Monate; der Betrieb des Inselspitals werde nicht beeinträchtigt.Alle Arbeiten finden unter Verkehr statt. Aufgrund des Baubetriebs sei jeweils nur eine Strassenseite befahrbar – ein Verkehrsdienst sorgt für die Sicherheit.

Fussgängerinnen und Fussgänger können die Baustelle auf dem jeweils gegenüberliegenden Trottoir umgehen. Die Bauherrschaft – Stadt Bern, Bernmobil, Energie Wasser Bern (ewb) und das Inselspital – seien bemüht, die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen möglichst gering zu halten.Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 10 Millionen Franken.

Davon gehen 6,8 Millionen Franken zulasten der Stadt Bern, 1,46 Millionen Franken zulasten von Bernmobil, 0,66 Millionen Franken übernimmt das Inselspital, und 1,08 Millionen Franken trägt Energie Wasser Bern..

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