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16 neue Basisstufen, davon 4 Ganztagesbasisstufen

2020-08-05 10:05:04
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Quelle: Stadt Bern

Im Schulkreis Breitenrain-Lorraine kommt es zum Auftakt des neuen Schuljahres 2020/21 zu zwei Neuerungen: Es werden 16 neue Basisstufen eröffnet, davon werden vier als Ganztagesschulen geführt, wie die Stadt Bern schreibt.

Zwei am Schulstandort Spitalacker/Breitenrain und zwei am Standort Wankdorf.Im grossen Schulkreis Breitenrain-Lorraine, der sich aus den drei Schulstandorten Spitalacker/Breitenrain, Breitfeld/Wankdorf und Lorraine/Wylergut zusammensetzt, gibt es ab Montag 16 neue Basisstufen. Damit besuchen fast alle Zyklus 1-Schulkinder eine Basisstufe.

Auf diese haben die Schulleitung und die Schulkommission seit Jahren hingearbeitet. «Damit erreichen wir mehr Stabilität beziehungsweise auch mehr Flexibilität bei schwankenden Schülerinnen und Schülerzahlen», sagte Schulkommissionspräsident Markus Heinzer am Mittwoch vor den Medien.Gleichzeitig seien vier Ganztagesbasisstufen entstanden: Zwei am Schulstandort Spitalacker/Breitenrain und zwei am Standort Wankdorf.

Das Interesse der Eltern an der Ganztagesschule war im Wankdorf sehr gross, weil da die Verfügbarkeit von Kitaplätzen eher tief ist.«Ich freue mich sehr, dass wir das Modell der Ganztagesschulen weiter vorantreiben können, bin ich doch überzeugt, dass dieses mit altersdurchmischten Klassen und dem längeren Zusammensein in festen Gruppen zum sozialen Ausgleich beiträgt», sagte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher. Ganztagesstrukturen seien die Zukunft und die Stadt Bern müsse Schritt um Schritt in diese Richtung gehen.

Denn Ganztagesschulen würden in urbanen Gebieten immer wichtiger für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.In der Basisstufe werden 4- bis 8-jährige Kinder in einer altersgemischten Klasse während drei bis vier Jahren gemeinsam unterrichtet. Es kommen dabei die Lehrpläne für den Kindergarten und für die Volksschule zur Anwendung.

Die Basisstufe setzt sich zum Ziel, die anspruchsvolle Schnittstelle beim Übergang vom Kindergarten zur Schule ausgehend vom individuellen Entwicklungsstand und den Fähigkeiten des einzelnen Kindes zu gestalten. Zwei Lehrpersonen, in der Regel eine Lehrperson für den Kindergarten und eine für die Unterstufe, teilen sich 150 Stellenprozente und unterrichten zum grössten Teil gemeinsam, im sogenannten Team-Teaching.

Die Umgestaltung solle in den ersten Schuljahren schrittweise und auf Initiative der Schulen erfolgen. Die Schulleitung erarbeitet zusammen mit interessierten Lehrpersonen ein Konzept.

Mit der Unterstützung der Schulkommission reicht die Direktion BSS dann das Gesuch zur Eröffnung einer Basisstufe beim Kanton (Bildungs- und Kulturdirektion) ein..

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