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Blaulicht

Region Bern: Falsche Polizisten – Über 60 Meldungen in 14 Tagen

2020-11-15 12:00:19
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Quelle: Kantonspolizei Bern

Seit Anfang November 2020 sind bei der Kantonspolizei Bern über 60 Meldungen zu Anrufen von falschen Polizisten eingegangen, wie die Kantonspolizei Bern schreibt.

Diese rufen jeweils gezielt Personen mit Vornamen, die auf ein eher fortgeschrittenes Alter schliessen lassen, an. Unter einem Vorwand versucht die Täterschaft dann die Angerufenen zur Übergabe von Wertsachen oder Bargeld zu bewegen – vermeintlich zur sicheren Verwahrung.Die Täterschaft – in der Regel hochdeutsch sprechende Männer oder Frauen – ruft mit einer elektronisch vorgetäuschten Telefonnummer an und behauptet, von der Polizei oder einer anderen Justiz- oder Sicherheitsbehörde zu sein.

Anschliessend werde mittels einer geschickt und eindringlich erzählten Geschichte zu einem bevorstehenden Einbruch oder Diebstahl das Sicherheitsgefühl der Angerufenen ins Wanken gebracht, um sogleich eine vermeintliche Lösung gegen die Unsicherheit anzubieten: Die Angerufenen sollen Bargeld oder Wertsachen vorübergehend in die Obhut der anrufenden Person geben, die diese dann sicher verwahren würde, bis die Gefahr gebannt sei. Eine so erschlichene Beute behält die Täterschaft dann aber.Die Vorgehensweise dieser Tätergruppen sei seit längerem bekannt und wurde durch die Kantonspolizei Bern auf verschiedenen Wegen bereits mehrfach thematisiert.

In jüngster Zeit wurde festgestellt, dass bei den oft betroffenen Personengruppen zwar durchaus ein Bewusstsein für das Tatmuster besteht, diese in Einzelfällen aber durch die geschickte Vorgehensweise trotzdem getäuscht werden. In der vergangenen Wochen wurden bei zwei Fällen insgesamt mehrere zehntausend Franken an falsche Polizisten übergeben.Die Kantonspolizei Bern stellt auf ihrer Webseite Tipps zur Verfügung.

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