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Aaresicherheit bleibt aktuell – auch ohne Kampagne

2020-11-20 10:05:01
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Quelle: Stadt Bern

Die Kampagne «Aare You Safe?» fand im Sommer 2020 zum letzten Mal statt, wie die Stadt Bern schildert.

Das Thema Sicherheit beim Aareschwimmen und –böötlen bleibt aber auch ohne Sensibilisierungskampagne aktuell. Eine neue Arbeitsgruppe mit Vertretern von Stadt und Kanton prüft, wie das Nebeneinander von Aareböötli und Aareschwimmenden in Zukunft noch besser gestaltet werden kann.Seit 2013 habe die Kampagne mit dem bekannten Logo und Slogan «Aare You Safe?» im Sommer die Schwimmerinnen und Böötler in und auf der Aare für die Sicherheit und das korrekte Verhalten sensibilisiert.

Im Sommer 2020 habe die Kampagne nun zum letzten Mal stattgefunden.Mit dem Abschluss der Sensibilisierungskampagne werden die Bemühungen um Sicherheit in und auf der Aare aber nicht beigelegt. Eine neue Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Kanton habe anfangs November die Arbeit aufgenommen und prüft im Auftrag der Stadt Bern wie das Nebeneinander von Aareböötli und Aareschwimmenden in Zukunft verbessert werden kann.

Der vergangene Sommer zeigte mit der «Böötlischwemme» und den damit verbundenen Platzproblemen beim Bootsausstieg zwischen Marzilibad und Dalmaziquai, dass trotz Neugestaltung der Bootsrampe bei der Dalmazibrücke Probleme bestehen.Zudem solle «Aare You Safe?» auch ohne explizite Kampagne weiter in Erscheinung treten. So wurden die Bodenmarkierungen entlang der Aare neu aufgetragen und die Webseite aareyousafe.ch solle weiter als Plattform mit wichtigen und nützlichen Tipps rund ums Aareschwimmen und –böötlen dienen.

Im Sommer 2020 verzeichnete die Webseite knapp 50`000 Impressionen und über 6`000 Klicks. Insbesondere durch die Suchbegriffe «Sicherheit» und «Aareinfos» gelangten die Nutzenden auf die «Aare You Safe?»-Webseite.Bei «Aare You Safe?» haben verschiedene Stellen der Stadt Bern eng mit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG respektive ihrer Berner Sektion,  Bern Welcome (früher Bern Tourismus) sowie der Agentur BlackYard zusammenbearbeitet.

Hinzu kamen die Kantonspolizei Bern, die Gemeinde Münsingen, die Gemeinde Muri sowie die Stadt Thun und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU). Dank der langjährigen, konstruktiven Zusammenarbeit konnte die Bevölkerung für die Gefahren und das vorsichtige Verhalten in, an und auf der Aare sensibilisiert werden.Mit den knallgelben Aaresäcken hatte «Aare You Safe?» im Sommer 2013 einen Trend gesetzt und gleichzeitig auf humorvolle Art für die Gefahren in der Aare sensibilisiert.

Inzwischen seien die praktischen, wasserdichten Säcke und Beutel weit verbreitet. Mit weiteren Produkten konnte die Kampagne auf sich aufmerksam machen.

Insbesondere die Rettungswesten wurden geschätzt. Insgesamt wurden 6377 Schwimmsäcke, 3497 Aare-Bütu, 2871 Schwimm-Rucksäcke, 411 Rettungswesten und 350 Badetücher verkauft.

Schwimm-Rucksäcke und Badetücher seien noch verfügbar. Das im Sommer 2018 lancierte Handygame wurde über 14’000 mal heruntergeladen.

Infolge der Beendigung der Kampagne werde dieses künftig nicht mehr weiterentwickelt..

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