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Zusammenführung Gymnasium Thun am Standort Schadau - Siegerprojekt für Neubau Sporthalle steht fest

2021-01-18 09:05:03
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Quelle: Kanton Bern

Das Projekt «Kanzen» gewinnt den Projektwettbewerb für eine neue Sporthalle mit Unterrichtsräumen für Bildnerisches Gestalten im Thuner Schadauquartier, wie der Kanton Bern berichtet.

Das Generalplanerteam aus Biel/Bienne schlägt ein Gebäude aus Holz im Minergie-P-Standard mit einer in den Boden versenkten Sporthalle vor.Nach dem Entscheid zur Konzentration des Gymnasiums Thun am Standort Schadau habe das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) des Kantons Bern im August 2019 entschieden, diesen Standort im Rahmen von zwei Teilprojekten zu erweitern und zu sanieren. Erstens solle neben der bestehenden Schadauhalle eine neue Sporthalle inklusive Unterrichtsräumen für Bildnerisches Gestalten gebaut werden.

Die Sporthalle werde abends auch Vereinen zur Verfügung stehen. Zweitens sollen die bestehenden Gebäude des Gymnasiums Thun am Standort Schadau erweitert und saniert werden.Für das Teilprojekt «Sporthalle» habe das AGG im Mai 2020 einen Projektwettbewerb lanciert.

Aufgabe der Bewerberteams war es, innerhalb des Kostenrahmens von rund 16 Millionen Franken ein Projekt zu erarbeiten, das einen zeitgemässen Schulbetrieb gewährleistet, hinsichtlich Umwelt und Ökologie vorbildlich abschneidet und sich gut in das Umfeld aus angrenzenden Wohngebäuden und bestehender Schadauhalle einfügt. Insgesamt wurden 31 Projektvorschläge eingereicht.

Das Preisgericht aus Fachexpertinnen und -experten sowie Vertreterinnen und Vertretern des AGG, der Stadt und des Gymnasiums Thun habe die Vorschläge in den vergangenen Monaten in drei Runden beurteilt. Es kam einstimmig zum Schluss, dass das Projekt «Kanzen» des Generalplanerteams unter der Leitung der «Comamala Ismail Architects» aus Biel/Bienne die gestellte Aufgabe am besten löst.Kernelement von «Kanzen» sei die in den Boden versenkte Sporthalle mit einem Obergeschoss, in welchem sich Unterrichtsräume für Bildnerisches Gestalten befinden.

Das gesamte Gebäude sei in Holzbauweise konstruiert. Es werde durch Fernwärme beheizt und erfüllt den Minergie-P-Standard.

Die Umgebung sei durch Grün- und Aufenthaltsflächen sowie zusammenhängende Parkfelder geprägt. Das Siegerprojekt habe das Preisgericht insbesondere durch die gelungene Einbettung des Baukörpers in die Umgebung, die sorgfältig geplanten Aussenräume und die Entflechtung der Zufahrtswege für den motorisierten Verkehr von jenen für Velos und Fussgänger überzeugt.

Der Grundriss der Schulräume sei zweckmässig und bietet eine anregende und flexible Lernlandschaft.In einem nächsten Schritt werde das Siegerprojekt auf Grundlage der Empfehlungen des Preisgerichts bis zur Baureife weiterentwickelt. Die Realisierung der Sporthalle und der Aussenanlagen beginnt voraussichtlich 2023, die Inbetriebnahme sei für 2024 vorgesehen.

Parallel dazu läuft die Projektierung der Erweiterung und Sanierung der Gymnasiumsgebäude. Die Realisierung dieses Teilprojekts startet voraussichtlich 2022. Gemäss heutiger Planung seien die Bau- und Sanierungsarbeiten und damit der gesamte Ausbau des Gymnasiumstandorts Schadau 2026 abgeschlossen.

Der Kanton Bern rechnet mit Investitionskosten von insgesamt rund 93 Millionen Franken.Aufgrund der aktuell gültigen Covid-19-Schutzmassnahmen sei es nicht möglich, die bei Projektwettbewerben übliche öffentliche Ausstellung mit allen eingereichten Projekten durchzuführen. Unter www.wettbewerb-sporthalle-gymthun.ch Link öffnet in einem neuen Fenster.

steht allen Interessierten eine virtuelle Ausstellung mit sämtlichen Informationen und Plänen zu den 31 eingereichten Wettbewerbsprojekten zur Verfügung..

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