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Eine Co-Leitung für die Kulturabteilung: Rebekka Fässler und Murielle Perritaz folgen auf Peter Haerle

  • Eine Co-Leitung für die Kulturabteilung: Rebekka Fässler und Murielle Perritaz folgen auf Peter Haerle
    Eine Co-Leitung für die Kulturabteilung: Rebekka Fässler und Murielle Perritaz folgen auf Peter Haerle (Bild: Stadt Zürich)
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    Eine Co-Leitung für die Kulturabteilung: Rebekka Fässler und Murielle Perritaz folgen auf Peter Haerle (Bild: Stadt Zürich)
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    Eine Co-Leitung für die Kulturabteilung: Rebekka Fässler und Murielle Perritaz folgen auf Peter Haerle (Bild: Stadt Zürich)
2021-01-20 16:05:24
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Quelle: Stadt Zürich

Die Kulturabteilung wird ab August 2021 von einer Co-Leitung geführt: Der Stadtrat ernennt Rebekka Fässler und Murielle Perritaz zu den neuen Kulturdirektorinnen der Stadt Zürich, wie die Stadt Zürich berichtet.

Sie folgen auf Peter Haerle. Er hatte sich entschieden, die Stadtverwaltung zu verlassen, um sich beruflich neu auszurichten.

Ihre Zweierbewerbung überzeugte den Stadtrat mit ihrer Expertise, dem erfolgreichen und breiten Leistungsausweis der beiden Kandidatinnen in operativen und strategischen Aufgaben im Kulturbereich, ihrem guten Netzwerk und den sich gut ergänzenden persönlichen Profilen. Die beiden Frauen treten ihre Stelle per 1. August 2021 an.

Sie werden je in einem 60-Prozent-Pensum mit gemeinsamer Führungsverantwortung arbeiten und seien der Stadtpräsidentin direkt unterstellt. Beide leben seit rund 20 Jahren in Zürich und haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet.Murielle Perritaz studierte an der Hochschule für Sozialarbeit und Soziokultur in Lausanne und machte in Dijon einen Master in Kulturmanagement.

Sie war 2013 bis 2020 bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia als Mitglied der Geschäftsleitung für die Bereiche Programme, Aussennetz und Internationales verantwortlich. 2001 bis 2004 war sie Programm-Dramaturgin des Theaterhauses Gessnerallee in Zürich.

Die Bereiche Tanz und Theater begleiteten sie auch in weiteren Engagements. So war sie unter anderem Gründerin und zwischen 2007 und 2013 Geschäftsleiterin von Reso, der nationalen Koordinationsstelle für die Förderung des Tanzes.Rebekka Fässler studierte Germanistik, Volkswirtschaftslehre und Theaterwissenschaften an der Universität Bern und bildete sich im Kultur- und Kommunikationsbereich weiter.

Sie war von 2004 bis 2010 die erste Kulturbeauftragte des Kantons Schwyz und leistete spartenübergreifend innovative Aufbauarbeit. Beim Netzwerk Reso, wo sie mit Murielle Perritaz zusammenarbeitete, war sie zwischen 2010 und 2014 Verantwortliche für Strategie und Kommunikation.

Seit 2015 sei Rebekka Fässler Geschäftsführerin der Stiftung Corymbo, die als Dachstiftung persönliche Stiftungsfonds verschiedener Donatorinnen und Donatoren versammelt. Bis im Herbst 2020 war sie ausserdem Mitglied des Vorstands des Forums Kultur und Ökonomie.Rebekka Fässler und Murielle Perritaz folgen als Kulturdirektorinnen auf Peter Haerle.

Er hatte im Sommer 2020 bekanntgegeben, dass er die Stadtverwaltung Ende Januar 2021 verlassen wird, um beruflich nach gut zehn Jahren ein neues Kapitel aufzuschlagen.Peter Haerle zeichnete als Kulturdirektor verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung dreier städtischer Kulturleitbilder. Einige seiner wichtigsten Projekte dienten der Stärkung der freien Kulturszene, etwa durch eine neue Atelierpolitik, die Einführung neuer Förderinstrumente und die Erhöhung freier Kredite, die Schaffung zusätzlicher bezahlbarer Raumangebote und die Entwicklung eines neuen, innovativen Fördersystems für die Zürcher Tanz- und Theaterlandschaft.

Letzterem stimmten die Zürcher Stimmberechtigen im November 2020 deutlich zu. Weitere Schwerpunkte seiner weitsichtigen Tätigkeit als Kulturdirektor stützten das Engagement für eine verstärkte kulturelle Teilhabe – für ein Kulturangebot also, das dem gesellschaftlichen Wandel in einer diverser werdenden Stadt vermehrt Rechnung trägt.

Auch die Konzeption und Durchführung mehrerer kultureller Grossereignisse (Dada-Jubiläum, Manifesta, Zürich tanzt), die die Kulturstadt Zürich national und international weiter bekannt machten, sowie die (Wieder-)Eröffnung mehrerer Kulturinstitutionen (Tanzhaus, Pavillon Le Corbusier, Zentrum Architektur Zürich, Tonhalle Maag, Junges Literaturlabor JULL, «Einfach Zürich» im Landesmuseum) prägten seine Amtszeit. Zudem war er massgeblich beteiligt bei bedeutenden Neubesetzungen von künstlerischen Leitungen (u.a.

Schauspielhaus, Tonhalle-Orchester, Theater Spektakel). «Peter Haerle habe die Zürcher Kulturpolitik mit zahlreichen neuen Impulsen nachhaltig geprägt und sie für die Zukunft gerüstet», sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch..

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