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«Es Füür chunnt tüür»: Neues Feuerwerkreglement in Kraft

«Es Füür chunnt tüür»: Neues Feuerwerkreglement in Kraft
«Es Füür chunnt tüür»: Neues Feuerwerkreglement in Kraft (Bild: Stadt Bern)

2021-07-19 10:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Der Gemeinderat setzt das vom Stadtrat im Februar erlassene neue Feuerwerkreglement per 20. Juli 2021 in Kraft, wie die Stadt Bern schreibt.

Damit sei das Abbrennen von Feuerwerk im Perimeter des UNESCO-Weltkulturerbes inklusive der angrenzenden Brücken nicht mehr erlaubt – insbesondere auch rund um den 1. August und Silvester. Für die Sensibilisierung der Bevölkerung werde mit Plakaten sowie Flyern auf die neue Regelung aufmerksam gemacht.Zum Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes der Stadt Bern sowie der sich darin aufhaltenden Menschen habe der Stadtrat am 25. Februar 2021 das Reglement betreffend das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verabschiedet.

Der Gemeinderat setzt dieses nun per morgen Dienstag, 20. Juli 2021, in Kraft. Damit gilt für den UNESCO-Perimeter inklusive der angrenzenden Brücken ein ganzjähriges Feuerwerkverbot.

Denn in den engen Gassen der Altstadt können die vorgegebenen Abstände zu Gebäuden und Drittpersonen beim Abbrennen von Feuerwerk nicht eingehalten werden. Ausserdem stellen die Platzverhältnisse schwierige Bedingungen für Löscharbeiten dar, was in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen geführt hat.

Mit dem Feuerwerksverbot werde ausserdem einer langjährigen Forderung der Berner Altstadtleiste entsprochen.Das Reglement verbietet ausserdem das Aufsteigenlassen von Himmelslaternen und ähnlichen fliegenden Brennkörpern auf dem ganzen Gebiet der Stadt Bern. Verstösse werden je nach Schwere mit Busse bis zu maximal 5000 Franken geahndet.Mit einer Sensibilisierungskampagne werde die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen, zur Berner Altstadt Sorge zu tragen.

Auf Plakaten im betroffenen Gebiet, Flyern sowie auf den städtischen Social Media-Kanälen machen die Slogans «Es Füür chunnt tüür», «Bärn im Härze statt Füür & Schmärze» und «Ds Münschter vor Ouge statt d’Füürwehr ide Loube» auf die neue Regelung aufmerksam. Das Sujet sei stark an die Kampagne der beiden Vorjahre angelehnt.

Neu präsentiert sich das kleine Feuerteufelchen nicht mehr in einer dreieckigen Vorsichts-, sondern in einer runden Verbotstafel. Ausserdem wurde der Slogan «Fiire statt Füüre» aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ausgewechselt.

Die verschiedenen Slogans werden künftig jeweils zur Sensibilisierung vor dem 1. August sowie Silvester im UNESCO-Perimeter sichtbar sein..

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